VR-Bank Rhein-Erft eG

Glessener Himmelsleiter bleibt erhalten

Vereinbarung zur Pflege und Kontrolle der maroden Treppe

Bergheim-Glessen (ki). Die Himmelsleiter an der Glessener Höhe bleibt für die nächsten zehn Jahren erhalten. Das Forstamt und die "Initiative zur Erhaltung der Himmelsleiter" haben eine Vereinbarung zur Pflege und Kontrolle der maroden Holztreppe unterzeichnet. Damit sind die Pläne zum Abriss und Neubau eines Serpentinen-Pfades ad acta gelegt. Möglich wurde das gute Ergebnis durch die konstruktive Zusammenarbeit der örtlichen Vereine und das schnelle Einspringen von Sponsoren. Die Diskussion um die Treppe, die vom Dansweiler Ortsrand auf die Glessener Höhe führt, begann im September 2009. An der Treppe waren Stufen abgesackt und abgebrochen, neben der Treppe hatte sich eine Erosionsrinne durch die Fehlnutzung von Mountainbikern gebildet. Für eine Sanierung gab es kein Geld. Im Mai 2010 trafen sich die lokalen Vereine und waren sich einig: "Die Treppe soll erhalten werden". Bianca Wollgarten, Sprecherin der Initiative, hängte Informationszettel an der Treppe auf und sprach sonntags die Treppensteiger auf das vielen nicht bekannte Problem an. Im Juni sagte das Forstamt dann zu, das Material für die Reparatur der Treppe zu liefern: Harte Robinie aus dem heimischen Wald, Schrauben und Nägel. Die Raiffeisenbank Frechen-Hürth trat mit einer Spende von 7.500 Euro an die Initiative heran, so dass ASH Sprungbrett den Auftrag erhielt, die Himmelsleiter zunächst auf 40 Stufen samt Geländer sicher zu machen. Weitere Arbeiten sollen später folgen. Private Spenden in Höhe von 1.000 Euro und der Geldsegen der Kreissparkasse Köln in Höhe von zunächst 2.000 Euro ermöglichen auch den Erhalt der oberen Treppe bis zum Glessener Gipfelkreuz. Mitglieder der Initiative kontrollieren die Treppe regelmäßig auf Beschädigungen.

VHS RheinErft

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